Der spanische Journalist Daniel Ros fliegt im Auftrag seiner Zeitung nach Kuba. Dort versucht er Näheres über den Tod seines Freundes und Kollegen herauszufinden, der kurz vor Abschluß einer Reportage über den kubanischen Sex-Tourismus mit einer Überdosis Heroin auf dem Boden seines Hotelzimmers gefunden wurde. Mit den Fotos einer hübschen Mulattin, einem roten Damen-Slip und den letzten Aufzeichnungen des Toten macht er sich auf die Suche nach einer möglichen Zeugin. Dabei lernt er die bildschöne Anyelín, eine junge Jinetera, kennen und lieben. Ungewollt wird er in ein Komplott gegen Fidel Castro verwickelt, was ihn in größten Zwiespalt bringt zwischen Sympathien für die demokratische Opposition und der Bewunderung für eine Legende. Der überraschenden Erkenntnis, wem sein Kollege tatsächlich in der Mordnacht die Türe geöffnet hat, steht er fassungslos gegenüber ...
Jordi Sierra i Fabra ist nicht zuletzt wegen seiner Romanfigur «Daniel Ros» einer der erfolgreichsten Schriftsteller Spaniens. Mit seinem Roman «Tod in Havanna» ist ihm erneut ein packender Krimi der besonderen Art gelungen. Das spannende Geflecht aus Mord, politischem Komplott und der Suche nach einer verschollenen Augenzeugin in der heißen kubanischen Atmosphäre geht dem Leser unter die Haut und läßt ihn bis zum Schluß mitfiebern.
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Sierra i Fabra, Jordi
Tod in Havanna
(Originaltitel: «Cuba – La noche de la jinetera», erstmals 1996 bei Ediciones del Bronce)
Aus dem Spanischen von
Horst Rosenberger
Deutsche Erstausgabe
277 Seiten
Taschenbuch 1003
€ 12,50
sFr 22,60
ISBN 3-923208-42-1
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