Programm Allgemeine Belletristik

Nada

Manchette, Jean-Patrick

«In Jean-Patrick Manchettes Geniestreich ‹Nada› etwa entführt eine Gruppe von nicht mehr ganz so jugendlich-frischen Anarchisten den US-amerikanischen Botschafter aus einem Pariser Bordel [...]»

GIG

 

«Es ist wirklich eine Freude, ein hellwaches, anspruchsloses Vergnügen, Jean-Patrick Manchettes ‹Nada› nach über zehn Jahren nocheinmal zu lesen, nun in der Distel-Neuausgabe. [...] Verschiedentlich hab ich ‹Nada› schon als Manchettes Meisterwerk bezeichnet. Diese Einschätzung hat sich nun beim Wiederlesen kaum geändert... Unter dem Aspekt ‹politischer Roman› bleibt für mich also Manchettes ‹Nada› weiterhin sein wichtigstes Buch. Sein kraftvollstes, sein zwingendstes, sein reichstes, sein schillerndstes, sein ernsthaftestes, sein am ehesten ‹Pflichtlektüre› zu nennendes. [...]»

Roberts Krimitagebuch

 

«[...] Eigentlich sollten Manchettes Charaktere wissen, dass ihr Plan aberwitzig ist. Doch aus Frustration, anarchistischem Geist, Gier und Verzweiflung ziehen sie ihren Coup durch und schlingern in Manchettes manchmal schnoddrigen Stil geradewegs zum blutigen Finale. Die Figuren, ihre Umgebungen und ihre enttäuschten Träume sind durch und durch noir. Sehr zu empfehlen.»

www.mordlust.de 

 

«[...] ‹Nada› wirkt durch seinen sachlichen, kurzen prägnanten Stil wie ein Dokumentarbericht über eine gescheiterte Entführung, ist in Wahrheit aber eine bitterböse, schwarze Analyse gesellschaftlicher Mechanismen, die in der Konsequenz nur zur Eskalation führen können. [...]»

Buchkultur

  

«Allen, die sehr schwarze, sehr schnelle Krimis schätzen, Freundinnen und Freunde des Existenzialismus mit einem romantischen no-future Einschlag und jenen, die sich in Sachen 70er Jahre weiterbilden wollen, seien die Romane von Jean-Patrick Manchette als Sommergepäck unbedingt empfohlen. [...]»

jos fritz Bücher, rote Liste

  

«[...] Manchette, der den französischen Kriminalroman der Schwarzen Serie in den Siebziger Jahren neu erfand, lieferte mit dem von Chabrol verfilmten Roman ‹Nada› sein gesellschaftskritisches Meisterwerk ab. In einer gänzlich desillusionierten Welt gibt es keine klaren Grenzen mehr zwischen Gut und Böse und die alltägliche Verzweiflung explodiert in mörderischen Aktionen.»

20 minuten

 

«[...] Die Figuren, ihre Umgebungen und ihre enttäuschten Träume sind durch und durch noir. Sehr zu empfehlen.»

mordlust

  

«[...] ‹Nada› ist erstmals 1972 innerhalb der hochkarätigen französischen Krimireihe Série Noire erschienen. [...] Ein bis heute unübertroffenes Meisterstück des harten, schwarzen Kriminalromans.»

amazon.de

 

«[...] Jean-Patrick Manchette hat bereits 1972 einen der herausragensten Krimis zu diesem Thema geschrieben, als das Geschäft der Terroristen noch das Entführen und Ermorden von Politikern war. ‹Nada› heißt dieser Klassekrimi, der von Claude Chabrol verfilmt wurde [...]. ‹Nada› ist kein klassischer Polizei-fängt-Verbrecher-Krimi, bei denen am Ende stets das Gute über das Böse siegt. Bei Manchette rückt stattdessen die Frage in den Vordergrund, ob es überhaupt noch Gute gibt. Und wie gewalttätig darf die Staatsmacht überhaupt sein? Manchettes Fragen bescheren uns einen der besten politischen Krimis.»

Heilbronner Stimme

 

«[...] Manchette läßt kein gutes Haar am französischen Staat und seinen Sicherheitskräften. Aber genau das erwartet man von einem rabenschwarzen Roman, dessen harte, schnörkellose Sprache so poetisch ist wie Gewehrsalven.»

Neues Deutschland

 

«Lassen Sie sich durch den Titel nur ja nicht beirren, hier handelt es sich tatsächlich um einen französischen Polar. Einen Pariser Polar obendrein, schön schwarz und wirklich urkomisch!»

LIBÉRATION

  

«Ein Roman zwar, doch man könnte es für Realität halten.»

LE NOUVEAU CLARTÉ

 

 

 



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