Programm Allgemeine Belletristik

Die Goldgräber

Jonquet, Thierry

 

 

«Krimi der Woche: [...] Mit ‹Die Goldgräber› gelingt Thierry Jonquet eine relative Seltenheit: Ein Krimi mit einem sehr ernsthaften Hintergrund, der spannend, locker und flüssig daherkommt. Der Autor schreibt gute bis sehr gute Dialoge [...], nimmt sich Zeit für seine Personen, ohne die Handlung zu vernachlässigen.»

P.S.

 

«[...] Thierry Jonquet hat ein wirklich gutes Buch geschrieben. Die Verbindung von Fiktion und persönlichen Verstrickungen in historischen Tatsächlichkeiten überzeugt. [...]»

kaliber38.de

 

«[...] Das Bestechende an diesem Kriminalroman ist neben der ungewöhnlichen Handlung mit ihren Hintergründen auch die Schilderung des Alltags in der französischen Justiz, die Probleme, mit denen Richter und Ermittler konfrontiert werden, und nicht zuletzt die subtile Zeichnung der verschiedenen Charaktere. [...]»

Büchervielfraß.de

 

«[...] Der ungewöhnliche Krimi paßt in kein Schema, zieht den Leser aber in den Bann. [...] Das blutige Finale findet dann bei den Ruinen des Konzentrationslagers Birkenwald in Polen statt. Hier wird die Vergangenheit gleich in mehrfacher Sicht wieder lebendig. Zurück bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Gut und böse, schuldig oder unschuldig, Täter und Opfer – einfach ist die Zuordnung nicht. Und gerade das ist auch die Stärke des Buches.»

Heilbronner Stimme

 

«[...] Ein raffiniert aufgebauter Roman mit glaubwürdigen Charakteren und einem Plot, der unter die Haut geht.»

metropol

 

«[...] Jonquets düsterer Krimi ist spannend aufgebaut, gut lesbar, aber voll grausiger Details. Insgesamt paßt er ausgezeichnet in die ‹Série Noire›. Überall empfohlen.»

ekz

 

«Thierry Jonquets Krimi ‹Die Goldgräber›, in dessen Mittelpunkt eine Reihe von grausigen Morden steht, ist eine überaus spannende Genrearbeit mit traurigem historischen Hintergrund. [...] [Das Motiv des Mörders] bleibt bis zum Schluss rätselhaft und macht das Buch zu einer unglaublich spannenden Lektüre. Der Grund für die Mordserie führt nämlich in die Vergangenheit, in die Zeit des polnischen (und französischen Kollaborations-) Faschismus, mit der der Autor schonungslos abrechnet. Bemerkenswert sind dabei die Parallelen zwischen den ungeheuerlichen Geschehnissen der 40-er Jahre in Polen und den ermordeten Frauen im Paris der Gegenwart, die von Jonquet intelligent und geschickt in Verbindung gebracht werden.»

evolver 

 

«[...] ‹Die Goldgräber› ist ein wunderbar ausbalancierter Roman: Er ist ein präziser und sich logisch entwickelter ‹Police Procedural›, geschrieben mit einer knappen, scheinbar einfachen Prosa. Action, Tempo und Spannung wechseln mit Momenten der Ruhe und Besinnlichkeit ab. Jonquet nimmt sich Zeit, seine beiden Protagonisten zu entwickeln. Rovère und Lintz werden als plastische, glaubwürdige Charaktere mittels starker Pinselstriche gezeichnet und auch die Nebenfiguren erscheinen als eigenständige Persönlichkeiten. Sein genauer Blick für Orte, Menschen, Situationen und Geschichte zeigen das meisterhafte Handwerk des Autors. Die starken Figuren Rovère und Lintz erhalten darüber hinaus die Balance zwischen Krimihandlung und ernsthafter politischer Aufklärung. [...]»

toms-krimitagebuch

 

«Es passiert nicht oft, daß der Leser am Ende eines Kriminalromans ein gewisses Verständ-nis für einen sechsfachen Mörder aufbringt. Zumal der seinen weiblichen Opfern stets auch noch die rechte Hand abtrennt -– sauber und fachmännisch. Aber nicht nur das ist unge-wöhnlich an diesem Buch: Wer eigentlich ist der Held? Kommissar Rovère (ohne Vorna-men), den die Frage quält, ob und wann er die Leben erhaltende Maschine, an der sein un-heilbar kranker Sohn hängt, abstellen lassen soll, oder die junge Ermittlungsrichtein Nadia Lintz, die aus ihrer Heimatstadt Tours nach Paris floh, als sie feststellen mußte, daß ihre Familie mit dem Hab und Gut ermordeter Juden wohlhabend geworden ist. Oder am Ende sogar der Mörder? Jonquet hat einen packenden Krimi geschrieben, dessen Titel sich dem Leser erst auf den letzten Seiten erschließt. Gleichzeitig ist ihm – en passant – ein Buch ge-gen den Faschismus gelungen. – Atemberaubend.»

FRANKFURTER RUNDSCHAU: Magazin, 23. März 2002

 

«... Guter Polizeikrimi, um einen unglücklichen, saufenden, frisch geschiedenen Kommissar und eine etwas jüngere, frisch hierher nach Paris versetzte und ebenfalls frisch geschiedene Ermittlungsrichterin... Die Teamarbeit der Polizei ist spannend, die privaten Verhältnisse der beiden Hauptfiguren sind sinnvoll integriert und nie zu ausführlich. [...]
Krimi als antifaschistische Vergangenheitsbewältigungsliteratur? Da könnte man (grad als Deutscher) klammheimlich aufstöhnen, genervt, und das Buch gleich wieder weglegen. Aber es klappt, ‹Die Goldgräber› funktioniert, weil diese Dinge nur einen Teil ausmachen, und weil Thierry Jonquet uns doch noch etwas Ungewöhnliches erzählen kann, wenn er Rovère und Lintz die südpolnischen KZs besuchen lässt.
Sehr gut. Sehr spannnend. Sehr eindrucksvoll. [...]»

Roberts Krimitagebuch

 

«Thierry Jonquet lässt die Schatten der Vergangenheit nicht zur Ruhe kommen. Er gibt den Toten ihre Identität zurück; zum Leben erwecken kann er sie nicht. Überlegt und kaltblütig wird in Jonquets ‹polars noirs› gemordet. Diese Krimis sind hochkarätige, ernsthafte Literatur, die zum Nachdenken zwingt. Da war es folgerichtig, dass der Roman ‹Die Goldgräber› mit der ‹Trophée 813 du meilleur roman francophone› ausgezeichnet und verfilmt wurde. [...]»

Ostthüringer Zeitung

 

«Schwarze Tragödie, schwarze Komödie»

LE MONDE

 

«Ein Krimi, der auf intelligente Art Realität und Fiktion verbindet und sich darüber hinaus als gnadenlose Anklage gegen den Faschismus entpuppt»

L´EVENEMENT

 

«Mit viel Feingefühl fürs Atmosphärische geht Thiery Jonquet weit über den gängigen krimi-Stil hinaus - Kurz, wie wir es lieben. »

L´EXPRESS 

 

«Thierry Jonquet spinnt seine Fäden mit bewundernswerter Virtuosität. Die Personen entfalten ihre vielfältigen Facetten, sie begegnen sich und werfen einander das Spiegelbild einer zerbrechlichen Menschheit zurück.»

HUMANITÉ DIMANCHE

 

«Absolut faszinierend. [...] Das Buch zieht den Leser sofort in seinen Bann.»

POLITIS

 

 

 



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