Fatale

Manchette, Jean-Patrick

 

 

«[...] Bei der Kreation mancher Figur aber gelingen Manchette wahre Kunststücke. [...] Etwa bei der [...] Killerin in ‹Fatal›. [...] Das Bild dieser lüsternen, zähen Einzelgängerin aber trägt man stets im Hinterkopf, wenn man sich, von krassen Tempowechseln geschüttelt, plötzlich ganz langsam, Seite für Seite, einer Massakerszene entgegenliest. [...]»

Die Zeit – Leben

 

«[...] Wer eine Vorliebe für Krimis härterer Gangart hat, sollte ‹Fatal› unbedingt in seinem Bücherschrank haben.»

Aurora Bücher-Info

 

«[...] Aimée ist die erste Killerin in der Geschichte des ‹roman noir›: professionell und unbeirrbar triumphiert sie über die Männer und schlägt sie mit ihren eigenen Waffen.»

perlentaucher.de

 

«[...] Manchette, 1942 geboren und 1995 gestorben, ist der Säulenheilige des hartgesottenen französischen Kriminalromans und mit dieser kurzen, atemlosen Erzählung ist ihm ein Meisterstück gelungen.»

Metropol

 

«[...] Für Krimi-Liebhaber sollte der 1995 gestorbene Franzose Manchette unbedingt zu den Pflichtautoren gehören, und der ideale Einstieg ist der jetzt auf Deutsch erschienene literarische Hammer ‹Fatal› [...]»

Heilbronner Stimme 

 

«[...] [ein] Roman, der wie ein führungslos gewordener Nachtexpress durch die Fantasie des Lesers rast: 148 Seiten Neo-Polar, die mit sämtlichen Ingredienzen der Manchetteschen Erzählkunst wuchern. [...]»

Die Weltwoche

 

«Wiederentdeckung: Comeback für einen coolen Klassiker - Die legendären Krimis des Franzosen Jean-Patrick Manchette erscheinen neu in Deutschland.
«Gute Romane werden von Leuten geschrieben, die keine Angst haben», erklärte der Schriftsteller George Orwell einmal. Der 1995 im Alter von 52 Jahren in Paris verstorbene Jean-Patrick Manchette war solch ein Furchtloser, dessen zwölf Romane unter Krimikennern einen legendären Ruf genießen. In Deutschland werden seine Meisterwerke vom Distel-Verlag neu herausgebracht. Es ist die überfällige Rückkehr eines Klassikers, der Anfang der 70er mit seinen düster-lakonischen Romanen das Genre der Hard-boiled Fiction revolutionierte. Manchettes mal an den Psycho-Berserker Jim Thompson, mal an den literarischen Bebopper David Goodies erinnernde Romane liefern scharf abgezirkelte Geschichten: Kopfkino - hypnotisch und cool wie Stücke von Miles Davis. Allen voran der Roman «Fatal», der wie ein führungsloser Nachtexpress durch die Fantasie des Lesers rast. Auf gerade 148 Seiten entrollt der bitterböse Roman die Geschichte eines gezielten Amoklaufs. Manchette, der geschickt mit Versatzstücken aus Jazz, Kino und Literatur operiert, schreibt voller Outcast-Spot und beißender Sozialkritik. Die Romane mancher Kollegen wirken dagegen wie Bettlektüre für Astmathiker.» 

stern 

 

«Ein Manchette-«Coup» ... ein ausgefallener Roman.»

LE MONDE

 

«Dem Alleingänger Manchette muß der ihm gebührende Platz eingeräumt werden, seinem einzigartigen Talent, seiner Originalität, die er von niemandem kopieren konnte und die unnachahmlich bleiben wird. [...]»

LE NOUVEL OBSÉRVATEUR

  

«Der Handlungsstrang der Geschichte ist geschickt aufgebaut, die Spannung garantiert, der - abgespeckte - Stil sicher und überzeugend, jede Wende gut konstruiert. Bei diesem Abenteuer läuft es einem kalt den Rücken hinunter, und die Heldin zieht Sie in ihren Bann. [...] Ein guter Roman - mit der bedrohlichen Schärfe einer Dolchklinge.»

HUMANITÉ

  

«[...] In der schönen Neu-Edition bei Distel ist jetzt «Fatal» erschienen, ein Musterbeispiel für Manchettes Kunst der Reduktion, der Verknappung, der Ästhetik der «leeren Zwischenräume», die der Leser ausfüllen muss. Und ein frühes Exemplar der literarischen Reihe der Killerinnen. [...]»

Thomas Wörtche, kaliber .38

 

«(TW) „Fatale“ aus dem Jahr 1977 ist ein ziemlich enigmatischer Roman von Jean-Patrick Manchette. Ein „Sittenstück“ aus der französischen Provinz, wo nicht nur Manchette gern eine ziemlich eklige Bourgeoisie ansiedelt. Und eine Femme fatale auf die widerwärtigen Spießer loslässt, die mit Intrigen, Betrug, Machination und Blutvergießen womöglich noch weniger Probleme hat als die feisten Damen und Herren. Der Zeichner Max Cabanes hat mit Unterstützung von Manchettes Sohn Doug Headline jetzt „Fatale“ für einen prächtigen Comic adaptiert, die zweite Arbeit dieser Crew nach „Blutprinzessin (dazu mehr hier). Mit dem Unterschied, dass „Fatale“ ein voll ausgearbeiteter Roman ist, die „Blutprinzessin“ ein Fragment.
Der Comic bleibt auf der Handlungsebene im Wesentlichen vorlagentreu. Sein großes Surplus zur reinen Story ist die extrem toxische Farbdramaturgie, die die toxische Handlung schön grell erscheinen lässt. Und die Figuren als das unterstreicht, was sie sind: lächerliche aufgeblasene Leute, die dennoch tödlich gefährlich sind. Und am Ende steht eine Vision von Schönheit und Glanz. Da laufen dann Bild und Text ziemlich auseinander. Schönes, bösartiges Teil.»

Thomas Wörtche, KULTURMAG

 

 

 



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