Malecón

Baquero, Joaquín

 

Seit auch Kubaner Devisen besitzen dürfen, werden manche hier allerdings größenwahnsinnig. Sogar die Klempner arbeiten nur noch gegen Dollars. In Privatwohnungen werden schwarze Restaurants eröffnet, an Touristen werden Zimmer vermietet. Wenn ich mir diese Dollarjagd ansehe, kommt mir das kalte Grausen. Wohin soll das führen? Wie kann man in einem Land als Honorar Dollars verlangen, in dem kein Mensch sein Gehalt in Dollars ausgezahlt bekommt? Jedenfalls keiner, der wie ich weder Devisentourist noch Schieber und Schwarzhändler ist...

 

 



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