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Vorschau 2018/1
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Special

Autorenprofil:
Jean-Patrick Manchette

Werkausgabe Manchette

 

 

 

Neuerscheinung: Tito Topin - Tanzt! Singt! Morgen wird es schlechter

Es musste ja eines Tages soweit kommen: Religiöse Staaten beherrschen fast die ganze Welt. Der Glauben wird Pflicht, Atheisten, Freidenker, Rationalisten, Homosexuelle etc. werden verfolgt. Es gibt keine Bürger mehr, sondern nur noch Gläubige. Für diejenigen, die diesem System entkommen wollen, bleibt nur die Flucht in ein Land, das sich noch dem Druck der theokratischen Regierung widersetzt.

Das war auch der fall bei Boris, einem kritischen pariser Journalisten, der einen Bischof der Pädophilie beschuldigt hat und von der Polizei verfolgt wird. Er flieht mit Soledad, einer Freundin seiner Kindheit über Avignon, Barcelona nach Lissabon. Mit von der Partie sind Anissa, eine angehende Mutter, die er beschützt, und Pablo, ein ehemaliger Einbrecher. Ihnen auf den Fersen sind Le Querrec, eine Inspektorin des "göttlichen" Justizministeriums und Abdelmalek Chaambi, ein Killer und Sonderbeauftragter des Bischofs.

Sie alle treffen in Lissabon zusammen, inmitten der Scharen von Menschen auf der Flucht vor einer religiösen Macht, die sich unerbittlich ausbreitet.


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Neuerscheinung: Léo Malet - Fieber im Marais

In der Kasse von Nestor Burma herrscht wieder einmal gähnende Leere. Um niemand anpumpen zu müssen, beschließt er, den von seiner Tante geerbten Goldschmuck zu versetzen. Er sucht im Marais den Pfandleiher «Onkel Samuel» auf, der diversen Geschäften nachgeht, stößt dort aber auf dessen Leiche. Aus seiner Brust ragt ein goldener Brieföffner.
Da er schon mal da ist, bedient sich Burma aus der Brieftasche des Toten. Und dabei macht er Bekanntschaft mit einem stumpfen Gegenstand, der auf seinen Kopf trifft. Burma kann gerade nich die schöne Blonde erkennen, die er bereits an der Haustür fast über den Haufen gerannt hat. Er verlässt das Haus, bevor die Polizei eintrifft und ermittelt auf eigene Faust, in der Hoffnung, dabei vielleicht doch noch einen zahlungskräftigen Auftraggeber zu bekommen.

Erscheinungstermin: Februar 2018

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Buchvorstellung von Tito Topins «Exodus aus Libyen» in der Distel Litlounge


Einige Impressionen der Buchvorstellung in der Distel LitLounge, an der uns Tito Topin sein Buch «Exodus aus Libyen» präsentierte:

 

 

  

 

 

 

 

Krimi-Couch: «Erschreckend aktueller Plot über die Sinnlosigkeit von Kriegen»

«[...] Der Tenor dieses gewaltigen und gewalttätigen Romans könnte lauten, dass es bei Kriegen keine Gewinner gibt. Ein wichtiger Fingerzeig an alle Staaten dieser Erde, die einen Teil ihres Wohlstandes auf Waffenlieferungen aufbauen. Es zeigt den ganzen Irrsinn von Gewalt, noch dazu gegen das eigene Volk. [...]»

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Tito Topins «Exodus aus Libyen» im Februar auf Platz drei der KrimiZEIT-Bestenliste

Tito Topin ist im Februar mit seinem Roman «Exodus aus Libyen» auf Platz drei der KrimiZEIT-Bestenliste aufgestiegen.

Eine Rezension der Süddeutschen Zeitung über Topins «Exodus aus Libyen»

«[...] So entwickelt sich aus dem, was wie ein Roadmovie begonnen hat, ein konzentriertes kleines Kammerspiel. Mit einem klassischen Krimi hat das Ganze freilich wenig zu tun, auch wenn wie nebenbei mal ein Toter die Treppe runterpurzelt und so manches Grab noch ausgehoben werden muss, bevor es zum rasanten Showdown kommt. [...]»

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Die FAZ rezensiert «Exodus aus Libyen» von Tito Topin

«[...] Topin legt das Ganze fast so hart und heftig an wie Tarantino in seinem neuen Film "The Hateful 8" - mit allmälicher Reduzierung des Personals ist daher zu rechnen. Nur spielerisch geht es hier keine Sekunde lang zu [...].
"Meine Bücher, schreibt Tito Topin auf seiner Webseite, "sind das Ergebnis schlechter Lektüren, langer, alkoholisierter Gespräche und großer Schmerzen." So viel Koketterie kann sich einer jenseits der achtzig leisten. Nach diesem so brutalen wie beeindruckenden Roman erst recht. [...]»

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DIE WELT rezensiert Tito Topins «Exodus aus Libyen»

«[...]Der Ton ist hart. Über allem leuchten die Sterne, denen das alles egal ist. Das All ist kalt, Gott macht Pause. Das Licht ist schön, gibt den Schatten den Farbton von Lavendel. So etwas bekommt man nur in Jahrzehnten Unterricht und Erfahrung in franzöischem Polar, der frankophonen Spätausprägung des Hardboiled, hin. Wenn man seinen Camus gelesen hat und Nordafrika kennt und die Nachrichtenlagen und die Geschichten. [...]»

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Autor: Malet, Léo
Titel: Fieber im Marais

In der Kasse von Nestor Burma herrscht wieder einmal gähnende Leere. Um niemand anpumpen zu müssen, beschließt er, den von seiner Tante geerbten Goldschmuck zu versetzen. Er sucht im Marais den Pfandleiehr «Onkel Samuel» auf, der diversen Geschäften nachgeht, stößt dort aber auf dessen Leiche. Aus seiner Brust ragt ein goldener Brieföffner.
Da er schon mal da ist, bedient sich Burma aus der Brieftasche des Toten. Und dabei macht er Bekanntschaft mit einem stumpfen Gegenstand, der auf seinen Kopf trifft. Burma kann gerade nich die schöne Blonde erkennen, die er bereits an der Haustür fast über den Haufen gerannt hat. Er verlässt das Haus, bevor die Polizei eintrifft und ermittelt auf eigene Faust, in der Hoffnung, dabei vielleicht doch noch einen zahlungskräftigen Auftraggeber zu bekommen.

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Autor: Topin, Tito
Titel: Tanzt! Singt! Morgen wird es schlechter

Es musste ja eines Tages soweit kommen: Religiöse Staaten beherrschen fast die ganze Welt. Der Glauben wird Pflicht, Atheisten, Freidenker, Rationalisten, Homosexuelle etc. werden verfolgt. Es gibt keine Bürger mehr, sondern nur noch Gläubige. Für diejenigen, die diesem System entkommen wollen, bleibt nur die Flucht in ein land, das sich noch dem Druck der theokratischen Regierung widersetzt. [...]

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Autor: Topin, Tito
Titel: Casablanca im Fieber

Casablanca im Juli 1955, kurz bevor sich die Kolonial-herren aus Marokko zurückziehen. Es duftet nach Orangenbaum, Jasmin, nach Bougainvilleas. Das Gleiten der Buicks auf dem kochend heißen Teer übertönt den Gesang der Grillen. Im Eden wird «Viva Zapata» mit Brando gezeigt; im Vox geben sich in «Fluss ohne Wiederkehr» Mitchum und Marylin Zungenküsse... Um Mitternacht geht man bei duftender Hitze baden. Die Swimmingpools am Meeresufer heißen «Acapulco», «Sun-Beach», «Tahiti-Plage». Ärgerlich nur, dass es in Marokko auch Einwohner gibt: patriotische Araber. [...]

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Autor: Topin, Tito
Titel: Exodus aus Libyen

Sie sind Acht. Unterschiedlicher Herkunft und Religion, aus unterschiedlichen sozialen Milieus, von verschiedenem Alter und Charakter. Sie alle wollen mitten im libyschen Bürgerkrieg Tripolis verlassen. Gemeinsam in einem Land Cruiser, unter Beschuss, in sengender Hitze. Quer durch die Wüste in Richtung Tunesien.

 

 

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Autor: Kühnl, Reinhard
Titel: Faschismustheorien

In dieser Gesamtdarstellung der Faschismusdiskussion stellt Reinhard Kühnl die einzelnen Positionen zu Ursachen und Wesen des Faschismus dar, die sich innerhalb der Forschung herausgebildet haben, und analysiert kritisch den Stand der Diskussion.

Am Beispiel der Faschismustheorien wird zugleich in besonders einflussreiche Sozial- und Geschichtstheorien der Gegenwart eingeführt.

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Rezension von Gerd Wiegel zu Reinhard Kühnl - "Faschismustheorien"

Die Diskussion um den Faschismusbegriff hat in Deutschland einen schweren Stand. Der Begriff gilt noch immer als ideologisch belastet und die Debatten der 1960er und ´70er Jahre haben Spuren hinterlassen, die viele jüngere WissenschaftlerInnen davor zurückschrecken lassen, diesen Fährten zu folgen. [...]

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